Der Baerbock

                

“Annalena Baerbock, hochökologisch engagiert! Hochkompetent in der Sache!“ Albrecht von Lucke 

Kann es sein, dass Annalena Baerbock eine weibliche Wiedergängerin des früheren Bundespräsidenten Heinrich Lübke ist? Genauso wie Lübke besitzt Baerbock die Gabe, die Öffentlichkeit mit unbeholfenen, teilweise grotesken Äußerungen in Erstaunen zu versetzen.  Ein “Lübke“ bezeichnete in den siebziger Jahren des letzten Jahrhunderts scherzhaft die kleinstmögliche Einheit, um Intelligenz quantitativ zu fassen. In unserem Jahrzehnt hat die Maßeinheit “Baerbock“ die Chance, größtmöglichen ökologischen Unverstand zu bezeichnen. 

Während jedoch Heinrich Lübke zum Ende seiner Karriere unter einer Zerebralsklerose litt, was seine rhetorischen Missgeschicke zumindest in Teilen erklärt, kann diese neurologische Degenerationserkrankung, die zur Demenz führt, bei der jungen Kanzlerkanditatin der Grünen ausgeschlossenen werden. Deshalb ist es wahrscheinlich, dass sich die “Baerböcke“ einer trivialen Ursache verdanken. Die Dame weiß nicht, wovon sie redet. Leider werden ihre gesammelten Fehltritte von den ihr geneigten Medien noch mit Sanftmut zur Kenntnis genommen. Das ist unverantwortlich. Von einem Kapitän, der einen Ozeandampfer steuert, verlangt man ein Kapitänspatent und keinen Jollenführerschein. Von einer Kanzlerin in spe, die sich anschickt, eine große ökologische Transformation einzuleiten, bei der in Deutschland kein Stein auf dem anderen bleiben wird, erwartet man, dass sie weiß, was sie tut. Doch Ökologie ist im Kern eine Naturwissenschaft und Annalena Baerbock hat nicht als cleveres MINT-Mädchen im Studium brilliert. Was ihre beruflichen Qualifikationen sind, ist bis heute Gegenstand heftiger Diskussion. Die Naturwissenschaften sind es auf alle Fälle nicht.

Vom seligen Heinrich Lübke wird behauptet, er hätte bei einem Regierungsbesuch in Liberia die anwesenden Repräsentanten der Regierung mit “Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Neger“ begrüßt. Diese Unterstellung ist eine Lüge. Lübke hat diesen Satz nie gesagt, er wurde ihm von Redakteuren des Spiegels in den Mund gelegt, um ihn weiter zu diskreditieren. In bestimmten Pressehäusern gehört es offensichtlich zu den Usancen journalistischer Großwildjagd, von Zeit zu Zeit ein politisches Schwergewicht zu erlegen, um dessen Haupt als Trophäe an die Wand des Redaktionsbüros zu nageln. Man nimmt deshalb zur Kenntnis, dass dort, wo Redakteure schweigen sollten, geredet wird (Lübke), während dort, wo sie reden müssten, geschwiegen wird (Baerbock). Hier wird der Versuch gestartet, die bisherigen “Baerböcke“ zu wägen und zu wichten, um sie in einen größeren Zusammenhang einzubetten. So konturiert sich dann die “Kanzlerinnenkompetenz“. Die Beiträge werden sukzessive erscheinen. Ich danke meinen Mitdenkern Stephan Dörr und David Koch für die Mithilfe bei der Recherche.

                                      

Pippi-Langstrumpf-Mathematik

Annalena Baerbock und ihre Brüder und Schwestern im Geiste benutzen die Mathematik als magisches Instrumentarium, um der rätselhaften Wirklichkeit Geheimnisse abzutrotzen, die mit normaler Vernunft ausgestatteten Menschen verschlossen bleiben

Zwei mal drei macht vier

Widdewiddewitt und drei macht neune

Ich mach‘ mir die Welt

Widdewidde wie sie mir gefällt

Hey Pippi Langstrumpf, ….


Sie haben es getan: Annalena Baerbock wurde auf dem Parteitag der Grünen mit einem fulminanten Ergebnis zur Kanzlerkandidatin gewählt. 98.5% der Delegierten gaben ihr ihre Stimme. Damit darf man zur Kenntnis nehmen, dass eine mehrfach aufgehübschte Biographie, nicht korrekt deklarierte Nebeneinkünfte und frappierende Unwissenheit, was die wissenschaftlichen Aspekte ökologischer Bildung angeht, von den Grünen für Kleinigkeiten gehalten werden. Die Legitimation, das höchste deutsche Regierungsamt zu bekleiden, wird durch solche Lappalien offensichtlich nicht in Frage gestellt. Das ist für Außenstehende irritierend. Macht man sich allerdings mit den Parteiusancen vertraut, dann fällt auf, dass das freifliegende Argumentieren zum grünen Markenkern zu gehören scheint. Das betrifft besonders Argumentationen, die sich auf fragwürdige Zahlen und windige Rechenoperationen “stützen“. Diesbezüglich befindet sich Annalena Baerbock in prominenter Gesellschaft. Man erinnere sich sich an das 2%-Ziel von Anton Hofreiter, das angeblich zentral ist, um die Klimakatastrophe abzuwenden. 2%? Wo bitte ist der Grundwert, auf den sich die Prozentzahl bezieht? 2% von was? Der promovierte Biologe meinte wohl das 2-Grad-Ziel, dessen korrekte Bezeichnung ihm entfallen war.

Probleme mit der Zahl Zwei hatte auch Herr Habeck. Alle zwei Tage verdoppelte sich angeblich die Inkubationszeit in der Coronaepedemie. Das wäre phantastisch! Dann müssten wir heute ein paar hundert Jahre warten, bis wir erkranken und würden von der Seuche erst erwischt, wenn wir sowieso schon tot sind. Zugegeben, die Worte “Inkubation“ und “Infektion“ haben am Anfang zwei gleiche Buchstaben. Man kann sie leicht verwechseln. Während Habeck also mit der Zahl Zwei kämpft, scheitern Cem Özdemir und Annalena Baerbock gemeinsam an der Prozentrechnung, die natürlich auch komplizierter ist. Eine eindrückliche Performance lieferte Özdemir in der Sendung Brennpunkt (16.3.2011).

Sprecher: “Kritiker sagen: Dann geht in Deutschland entweder das Licht aus oder der Strom wird viel teurer. Sehen Sie das auch so?“

C. Özdemir: “Ach wissen Sie, wir kennen die Argumente. Die Argumente sind ja nicht ganz neu. Im Spitzenlastbereich, also nicht im Normallastbereich. Dann wenn der Energieverbrauch am höchsten in Deutschland ist, ungefähr mittags zwischen 11 und 12, verbrauchen wir ungefähr 80 Gigabyte. Wir produzieren aber ungefähr 140 Gigabyte. Das heißt, das Anderthalbfache dessen haben wir immer noch übrig, was wir brauchen. Selbst wenn wir die sieben ältesten Meiler abschalten würden, hätten wir immer noch mehr Strom als wir selbst im Spitzenlastbereich gebrauchen.“

Das ist ein verwirrendes Zitat. Wenn man ehrlich ist, stimmt in diesem eigentlich nichts. In den angewandten Wissenschaften treten Maßzahlen zusammen mit Maßeinheiten auf. Betrachten wir die folgende Aussage: “Der Aconcagua in Südamerika ist 6962 Meter hoch.“ Dann wird in dieser Aussage die Maßeinheit “ein Meter“ mit der Maßzahl 6962 multipliziert. Da Herr Özdemir über die Spitzenlast sprach, wollte er wohl etwas über die physikalische Leistung sagen. Diese wird aber in Watt gemessen. Bytes sind Maßeinheiten der Information und haben in diesem Zusammenhang nichts zu suchen. Wie er auf die angeblichen 140 Gigabyte kommt bleibt ebenfalls ein Rätsel. Meinte er die in Gesamtdeutschland installierte Leistung? Das ist aber keine “Energieproduktion“. Rätselhaft ist auch seine Prozentrechnung: “Das heißt, das anderthalb-Fache dessen haben wir immer noch übrig, was wir brauchen.“ Wenn die Spitzenlast 80 Gigawatt beträgt und den Grundwert markiert, dann ist das Anderthalbfache dieses Werts (150%) 120 Gigawatt. Die Summe ergäbe dann 200 Gigawatt. Nicht 140 Gigawatt. 140 Gigawatt sind lediglich 75 % mehr. Sind solche Berechnungen die Grundlage der künftigen Energieplanung? 

Annalena Baerbock ist eine Schwester im Geiste. Von ihr stammt das folgende Bonmot:

„Wenn alle so bei 25 Prozent stehen, dann ist das nicht mehr so große Koalition wie zu anderen Zeiten, die haben alle miteinander so 75 Prozent im Bund oder sogar ne Zweidrittelmehrheit.“

Auch wenn Vieles im Unklaren ist, was die Biographie von Frau Baerbock angeht, es darf als sicher gelten, dass sie ihr Abitur gemacht hat. Sie müsste also 13 Jahre Mathematik gehabt haben. Sicher lernt man da viel Dinge, die man als “Völkerrechtlerin“ nicht braucht. Was bringt es einer Politikstudentin das ganze mathematische Abrakadabra zu beherrschen. Algebra und Analysis? Überflüssig. Gut. Aber der mathematische Dreisatz, Prozentrechnung, der Umgang mit Wahrscheinlichkeiten sind für jeden modernen Menschen potente mentale Werkzeuge. Es lohnt sich, solche Fertigkeiten zu beherrschen, um in einer sich schnell verändernden Welt nicht den Überblick zu verlieren. Preisfrage: Wie viel Prozent entspricht eine Zweidrittelmehrheit? Da teilt man auf seinem Taschenrechner die verflixte Zwei durch die Drei. Wir erhalten 0.66666666… . Und wenn man jetzt weiß, dass die Dezimalbruchdarstellung einer Zahl auch als Prozentzahl gelesen werden kann, dann wissen wir, dass die Zweidrittelmehrheit 66,6666…% der Stimmen entspricht. Das ist mitnichten größer als 75%. 

Aber es kommt noch besser. In einem Interview  gab Annalena Baerbock Folgendes zum Besten:

»Wir haben Grundlast durch Biomasse und – das ist neu – das ist auch interessant für Start-Ups und Unternehmen, zum Beispiel Rechenzentren und große Supermärkte, die dann als Energieerzeuger(!) in den Markt reinkommen.«

»Wenn eine Kühlung bei einem riesengroßen Produzenten von minus 22 Grad in Zukunft dann auf minus 20 Grad runterkühlt, dann ist das Hühnchen immer noch kalt, aber wir können an der Grundlast das Netz stabilisieren.«

Hätte sie ihrem Kollegen Cem Özdemir richtig zugehört und dessen einzig richtige Zahl aus seinem Zitat extrahiert, nämlich die 80, dann wüsste sie, dass die 5 Gigawatt Leistung, die durch Biomasse zur Verfügung steht, um den Faktor 16 erhöht werden müsste, um die Spitzenlast von 80 Gigawatt zu erreichen. Das sind 1600%! Zu glauben, die fehlenden 75 Gigawatt dadurch zu generieren, dass man die Kühlschränke in den Supermärkten ein bisschen herunterregelt, ist rührend. Aber bleiben wir in diesem Beitrag im Reich der Mathematik und verschieben die Diskussion des “Baerbockschen Netzspeichers“ auf später. In der Unterstufe lernt man, dass die ganze Zahlen, also die, die auch ein negatives Vorzeichen haben können, eine Ordnung besitzen. Das kann man sich auf dem Zahlenstrahl verdeutlichen. In der Mitte thront die Null, nach rechts werden die Zahlen immer größer, nach links immer kleiner. Die -22 steht also weiter links als die -20 und nicht andersherum. Und da haben wir schon wieder ein Problem mit der Zahl Zwei. Verändert man die Temperatur um zwei Grad, nämlich von -22 auf -20 Grad, dann wird das Hähnchen erwärmt(!) und nicht gekühlt. Diese Kleinigkeit wird Frau Baerbock wenig scheren. Trotzdem darf man Zweifel hegen, ob die Pippi-Langstrumpf-Mathematik Baerbockscher und Özdemirscher Prägung als intellektuelles Werkzeug taugt, um die ökologischen Probleme des 21. Jahrhunderts in den Griff zu kriegen.



Ein wahrhaft gigantischer Irrtum

“Deutschland hat Pro-Kopf-Emissionen von neun Gigatonnen pro Einwohner. Bangladesch, das ist zehnmal mehr als Bangladesch zum Beispiel.“ 

Da war Frau Baerbock der verhängnisvolle Satz in der Talkshow von Maybrit Illner am 13.12.2018 entschlüpft und plötzlich stand ein geheimnisvolles Wort im Raum: “Gigatonne“. Was mag das sein? Von ihren Gesprächspartnern war keine Antwort zu erwarten. Die Moderatorin, Peter Altmeier, Christian Lindner, der Teslamann Philip Schröder sowie Klimapapst Stefan Rahmstorf, niemand zuckte auch nur mit der Wimper oder rollte mit den Augen. Beredtes Schweigen. Nehmen wir deshalb zur Klärung das Wort auseinander! Die Bedeutung  von “Tonne“ ist klar. Dieses Wort bezeichnet 1000 kg. Aber, was bedeutet, die Vorsilbe “Giga-“? Erinnert irgendwie an die dicken Bohnen, die Gigantes, auf der Vorspeisenplatte beim Griechen. Oder an die Gigafactory von Tesla. 

Scheint also etwas Großes zu bezeichnen. So ähnlich wie “Mega-“. Tatsächlich hat “Giga-“ aber noch einen ganz anderen Punch als “Mega-“. “Mega“, aus dem Griechischen abgeleitet, bedeutet einfach “groß“. Eine Megalomanin ist eine Größenwahnsinnige, die sich etwa in Bereichen für kompetent hält, in denen sie keine Ahnung hat. Aber Giganten sind nicht einfach groß. Giganten sind echte Riesen! Verwendete Annalena Baerbock die “Gigatonne“ also nur als rhetorisches Stilmittel? Vielleicht wollte sie nur sagen, dass jeder Deutsche neun riesige Tonnen CO2 pro Jahr in die Luft bläst. Aber Politik hat eben nicht nur theatralische Komponenten. Manchmal spielen auch Inhalte eine Rolle. Und in diesem Kontext würde es sich für die Kanzlerkanditatin lohnen, in ein Physikbuch zu äugen.  Die Vorsilbe “Mega-“ bedeutet dort, dass man die dahinterstehende Größe mit einer Millionen multipliziert. Bei “Giga-“ sogar mit einer Milliarde. Eine Milliarde sind eintausend mal eine Millionen. Da hätte auch Annalena Baerbock skeptisch werden müssen. Jeder Deutsche verursacht ihrer Meinung nach den Ausstoß von Neunmilliarden Tonnen CO2! 

Der Physiker und Nobelpreisträger Enrico Fermi war bekannt für seine kühnen Überschlagsrechnungen, die er in Windeseile im Kopf vollziehen konnte. Für Fermi war es ein Zeichen von Intelligenz, immer ein Gefühl für die richtigen Größenordnungen zu haben. Da hilft es, große Zahlen anschaulich zu machen. Was wiegt eine Tonne? Ein Kubikmeter Wasser. Nur zur Sicherheit: Das entspricht einem Würfel mit der Kantenlänge von einem Meter. Wenn also Frau Baerbock in ihrer früheren Studentenbude ihr Badezimmer geflutet hätte und dieses eine Grundfläche von vier Quadratmetern und eine Höhe von zwei Metern und fünfundzwanzig Zentimetern gehabt hätte, dann wäre das in diesem Quader eingeschlossene Wasser neun Tonnen schwer gewesen. Neun Tonnen, das ist tatsächlich das Gewicht, das jeder Deutsche an CO2 im Schnitt pro Jahr emittiert. Aber wie stellt man sich neun Gigatonnen vor? Als neun riesige Würfel mit einer Seitenlänge von einem Kilometer? Das ist korrekt aber immer noch zu abstrakt. 

Stellen Sie sich vor, Frau Baerbock tritt in Berlin aus dem Kanzleramt! Direkt vor ihr hebt sich eine gigantische gläserne Pyramide in den Himmel. Deren Grundfläche soll vier Quadratkilometer betragen. Würde Annalena Baerbock die Pyramide, die einen Teil von Moabit, die Kurfürstenstraße, Teile von Kreuzberg und von Berlin-Mitte bedeckt, auf ihren hohen Schuhen umstöckeln, wäre sie zwei Stunden unterwegs. Wenn diese erhabene gläserne Pyramide Neunmilliarden Tonnen Wasser beinhalten würde, dann ragte sie 6750 Meter hoch in den Berliner Himmel. Damit wäre sie fast so hoch wie der Aconcagua, der höchste Berg Südamerikas. Wir wollen in diesem Gedankenexperiment übrigens annehmen, dass das Wasser in der Pyramide nicht gefriert, denn die oberen 4000 Höhenmeter der gläsernen Pyramide wären von ewigem Eis bedeckt. Hätte diese Pyramide an ihrem Fuß einen riesigen Stöpsel, um das Wasser abzulassen, dann könnte man mit ihrem Inhalt dreimal den Starnberger See füllen. Das ist immerhin der fünftgrößte See Deutschlands. Wenn man jetzt das schnuckelige Badezimmer von Frau Baerbock mit dieser wahrhaft gigantischen Pyramide vergleicht, bekommt man eine Anschauung von der Größe ihres Denkfehlers.

Leider ist das nicht alles. Da wäre noch die ominöse Sache mit Bangladesch. Was meinte sie mit: “Bangladesch, das ist zehnmal mehr als Bangladesch zum Beispiel“? Dieser Satz wird leider wenig diskutiert. Was bedeutet hier “das ist“? Wagen wir einen ersten Versuch! In Bangladesch emittieren die Menschen pro Person 0.54 Tonnen CO2 im Jahr. Würde man diese Zahl mit der Emission des Durchschnittsdeutschen in Beziehung setzen, dann blasen die Deutschen etwa siebzehnmal mehr CO2 in die Luft als die Bangladescher. Dieser vernünftige Vergleich scheidet also aus. 17 ist nicht 10. Was dann? Hier kriecht einem ein verstörender Verdacht ins Hirn: Meinte Annalena Baerbock allen Ernstes, was sie sagte? Bangladesch hat etwa 166 Millionen Einwohner. Diese Zahl multiplizieren wir mit 0,54 Tonnen. Wir erhalten 89,64 Megatonnen CO2. Das ist ziemlich genau der hundertste Teil der von ihr proklamierten neun Gigatonnen. Da hätte Frau Baerbock sich um eine Zehnerpotenz verhauen. Kann vorkommen. Der “Baerbock“ würde dann lauten: Ein einziger Deutscher emittiert hundertmal mehr CO2 als 166 Millionen Bangladescher zusammen. Wahnsinn. Oder meinte sie doch etwas ganz anderes, ohne es zu sagen? Die jährlichen Emissionen aller Deutschen summieren sich auf etwa 756 Millionen Tonnen C02, multipliziert man die Einwohnerzahl der BRD mit den proklamierten neun Tonnen CO2 pro Person. Die Emissionen aller Bangladescher liegen wie angeführt bei 89,64 Millionen Tonnen. Damit würden alle Deutschen 8,4-mal mehr CO2 in die Atmosphäre entlassen als alle Bangladescher. Ist es das, was sie in unbeholfenen Worten ausdrücken wollte? Wir wissen es nicht. Wir vermuten nur, dass sie in irgendeiner Weise für die Sendung instruiert worden ist, ohne zu verstehen, wovon eigentlich die Rede war. Und dann geisterte da eine Information in ihrem Kopf herum, ohne dass sie in der Lage gewesen wäre, diese einzuordnen und in verständlichen Worten zu artikulieren.